OSRAM CONTINENTAL SETZT MIT LED-TREIBER CELSIUS NEUEN STANDARD FÜR AUSFALLSICHERES LICHT

Um die Sicherheit des Fahrers jederzeit zu gewährleisten, sorgt OSRAM Continental mit seinem neuen LED-Treiber CELSIUS für eine durchgängige Verfügbarkeit der Automobil-Beleuchtungssysteme – unter allen Umständen und in jeder Situation. Möglich wird das durch regelmäßige Kontrollen und die präzise Versorgung der LEDs mit der exakten erforderlichen Stromstärke.

Die Komplexität moderner Lichtsysteme nimmt vor allem durch die erweiterten Funktionen wie etwa die dynamische Lichtanpassung immer weiter zu. Eine ausfallsichere Verfügbarkeit der LED-basierten Lichtlösungen ist deshalb unerlässlich. Mit acht Patenten gewährleistet CELSIUS dies unter allen Bedingungen und bietet dabei die nötige Flexibilität, damit die verwendeten Steuergeräte ein breites Einsatzspektrum abdecken können.

Der Treiber überwacht Beleuchtungsfunktionen wie beispielsweise Bremslichter oder Blinker. Sollte es zu einem Systemfehler kommen, übernimmt die neue Lösung von OC die Kontrolle, um den Stromfluss durch die LEDs zu garantieren.

Messungen bei jeder einzelnen Fahrt

Während die meisten Treiber nur fehlerhafte Mikrocontroller nicht aber den Ausfall anderer Hardwareteile erfassen, nimmt CELSIUS bei jeder einzelnen Fahrt Messungen vor – basierend auf einem dreistufigen Sicherheitssystem. So sorgt OC dafür, dass die Beleuchtung entweder im Vollbetrieb oder zumindest in einem ausfallsicheren Zustand arbeitet, um sicherzustellen, dass der Fahrer und seine Umgebung in jeder Situation durchgehend mit Licht versorgt werden.

In der ersten Stufe prüft CELSIUS deshalb den Zustand seiner eigenen Funktionen, der Sicherheitsmechanismen sowie seiner Betriebsinfrastruktur und ermittelt Parameter des Umfeldes von der Hardware bis zur LED. In der zweiten Stufe bewerten die Software-Algorithmen die ermittelten Parameter und starten den Betrieb. In der dritten Stufe schließlich überwacht der LED-Treiber, ob das Softwaresystem noch funktionsfähig ist.

Prüfbarkeit im Betrieb und in der Produktion

Um die Schaltung, die für die korrekte Stromstärke und damit das Licht verantwortlich ist, bei jeder einzelnen Inbetriebnahme zu überprüfen, hat OC einen Selbsttest in den integrierten Schaltkreis implementiert. Mit diesem lassen sich die erforderlichen Funktionen wie die Strommessung und der Watchdog sowie die mathematische Einheit überprüfen. Darüber hinaus messen Testroutinen interne Größen wie Referenzwerte oder externe Komponenten, zum Beispiel den Shunt und die Spule. Schließlich werden alle externen Komponenten rund um den LED-Treiber analysiert.

Zusätzlich lassen sich die gespeicherten Daten mit einer Prüfsumme verifizieren. Da all diese Funktionen zu Beginn des regulären Betriebs gemessen werden, können die Testergebnisse auch für die Produktion genutzt werden, was zu schnelleren Testzeiten und reduzierten Testgeräten führt.